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		<title>erotik für frauen: the chauffeur</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 12:32:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf  &#8221;Eyes wide shut&#8221; musste man im Jahr 1982 noch 17 Jahre warten, zu lange, dachte sich die Band Duran Duran und drehte einen hocherotischen Videoclip zu ihrem Song &#8220;The Chauffeur&#8221;. Und bevor jetzt alles verraten wird, anschauen, genießen, träumen:



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			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf  &#8221;<strong>Eyes wide shut</strong>&#8221; musste man im Jahr 1982 noch 17 Jahre warten, zu lange, dachte sich die Band Duran Duran und drehte einen hocherotischen Videoclip zu ihrem Song &#8220;The Chauffeur&#8221;. Und bevor jetzt alles verraten wird, anschauen, genießen, träumen:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="327" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.dailymotion.com/swf/video/xgjh0_duran-duran-the-chauffer-uncensored_music" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="327" src="http://www.dailymotion.com/swf/video/xgjh0_duran-duran-the-chauffer-uncensored_music" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>


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		<title>Addicted to love</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 07:12:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kann man sich bei diesem Video noch auf die Musik konzentrieren? &#8220;Addicted to love&#8221; ist der 3. Song aus dem Riptide Album und verschaffte Robert Palmer einen Platz 1 in den US Billboard Charts. Was aber ganz besonders ins Auge sticht, sind die Models im Hintergrund, die so herrlich falsch auf den Instrumenten spielen und [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Kann man sich bei diesem Video noch auf die Musik konzentrieren? &#8220;Addicted to love&#8221; ist der 3. Song aus dem Riptide Album und verschaffte Robert Palmer einen Platz 1 in den US Billboard Charts. Was aber ganz besonders ins Auge sticht, sind die Models im Hintergrund, die so herrlich falsch auf den Instrumenten spielen und sich die ganze Zeit bemühen durch die Kamera hindurch zu schauen. Die Namen der 5 Schönheiten sind: Patty Kelly, Julie Pankhurst, Mak Gilchrist, Julia Bolino und Kathy Davies am Schlagzeug. Sie waren um die 21 Jahre alt als das Video gedreht wurde. Mak Gilchrist erzählte später dem Q Magazine, dass sie, um sich ein bißchen lockerer zu machen, ein wenig Wein getrunken haben. Mak verlor beim Dreh dann aber auf ihren hohen Schuhen etwas angesäuselt die Balance und donnerte Robert  ihre Gitarre an den Hinterkopf. Aber mal ehrlich, wer kann so einer Göttin schon einen kleinen Fauxpas verübeln?</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xEqsZExmDzI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/xEqsZExmDzI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>


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		<title>Die Liebe höret nimmer auf.</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 17:34:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man muß nicht nach Indien fahren, um das Taj Mahal als monumentales Zeugnis für die immer währende Liebe des Großmoguls Sha Jahan zu seiner Frau Mumtaz zu besichtigen. Liebes- und Leidensgeschichten wiederholen sich an unterschiedlichen Plätzen und zu verschiedenen Zeiten und sind wohl so alt wie die Menschheit selbst.

Eine ganz besondere Geschichte hierzulande ist die [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Man muß nicht nach Indien fahren, um das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Taj_Mahal" target="_blank">Taj Mahal</a> als monumentales Zeugnis für die immer währende Liebe des Großmoguls Sha Jahan zu seiner Frau Mumtaz zu besichtigen. Liebes- und Leidensgeschichten wiederholen sich an unterschiedlichen Plätzen und zu verschiedenen Zeiten und sind wohl so alt wie die Menschheit selbst.</p>
<p><a href="http://tavola-rossa.de/wp-content/uploads/2010/03/800px-GrabkapelleRotenberg19092008.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-749" title="800px-GrabkapelleRotenberg19092008" src="http://tavola-rossa.de/wp-content/uploads/2010/03/800px-GrabkapelleRotenberg19092008-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Eine ganz besondere Geschichte hierzulande ist die zwischen dem württembergischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_I._(Württemberg)" target="_blank">König Wilhelm I.</a> und seiner Frau <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katharina_Pawlowna" target="_blank">Katharina Pawlowna</a>. Wilhelm verliebte sich in seine Cousine Großfürstin Katharina von Russland und heiratete sie 1816, nachdem seine erste Ehe annulliert wurde. Die beiden Jungvermählten hatten allerdings einen denkbar schlechten Start ins Ehe- und Regierungsleben, denn die Zeit war geprägt von Mißernten und Hungersnot. In dieser schwierigen Situation für Volk und Regierung hielt das Paar zusammen, König Wilhelm I. kümmerte sich um den Ausbau der Landwirtschaft und gründete unter anderem in Hohenheim eine Landwirtschaftliche Versuchsanstalt aus der später die Universität Hohenheim hervorging.</p>
<p><a href="http://tavola-rossa.de/wp-content/uploads/2010/03/450px-Grabkapelle-katharina-pawlowna.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-750" title="450px-Grabkapelle-katharina-pawlowna" src="http://tavola-rossa.de/wp-content/uploads/2010/03/450px-Grabkapelle-katharina-pawlowna-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Katharina jedoch widmete sich den Armen und Kranken und gründete zahlreiche wohltätige Vereine. Das heutige <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katharinenhospital_Stuttgart" target="_blank">Katharinenhospital</a> in Stuttgart geht auf ihr Engagement zurück. Die Bevölkerung liebte und verehrte ihre Königin für diese großherzigen Taten, doch keine Liebe ohne Schatten. König Wilhelm I. konnte die Finger nicht von seiner ehemaligen Geliebten Blanche La Fleche lassen, mit der er schon vor seiner Ehe mit Katharina ein Verhältnis hatte.</p>
<p>Katharina erwischte die beiden in Scharnhausen, in der Nähe von Stuttgart und fuhr daraufhin mit offenem Verdeck nach Stuttgart und voller Fahrt zurück und starb daraufhin einige Tage später an der Grippe, die sie sich deswegen zuzog. Andere wiederum erzählen sich, dass sie nur mit einem dünnen Kleid bei bitterer Kälte in den Garten des Neuen Schlosses begab und sich so die Erkältung zuzog. Der eigentliche Grund für ihren frühen Tod aber war wohl ihr gebrochenes Herz.</p>
<p><a href="http://tavola-rossa.de/wp-content/uploads/2010/03/450px-RotenbergInnen.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-751" title="450px-RotenbergInnen" src="http://tavola-rossa.de/wp-content/uploads/2010/03/450px-RotenbergInnen-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>König Wilhelm I. versprach ihr noch zu Lebzeiten einen einzigartigen Platz für ihre letzte Ruhestätte. Ob es nun die späte Reue war oder doch der Schmerz über den Verlust seiner großen Liebe, Fakt ist, Wilhelm I. ließ für seine Katharina auf dem Rotenberg, auf dem noch die alte Stammburg der Württemberger stand, eine <a href="http://www.grabkapelle-rotenberg.de/de/grabkapelle-rotenberg" target="_blank">Grabkapelle</a> errichten, die seit ihrer Erbauung weithin sichtbar ist. Erbaut wurde die Kapelle von Hofbaumeister Giovanni Salucci, der sie als Rundbau errichtete. König Wilhelm I. ließ über den Eingang die Inschrift &#8220;Die Liebe höret nimmer auf&#8221; anbringen. Er selbst wurde nach seinem Tod an der Seite Katharinas beigesetzt, so sind die beiden Liebenden im Tod wieder vereint.</p>


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		<title>Kurtisanen, die besseren Tangotänzerinnen?</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 15:43:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das wären sie sicher gewesen, wenn es diesen leidenschaftlichen Tanz schon eher gegeben hätte. Aber so geht der Pokal wohl an all die leidenschaftlich-sinnlichen Frauen, die mutig genug sind, den Tanz zu wagen. Entstanden in den Armenvierteln Buenos Aires Ende des 19. Jahrhunderts ist der Tango keine einstudierte Abfolge klar definierter Bewegungen, nein, man muß [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das wären sie sicher gewesen, wenn es diesen leidenschaftlichen Tanz schon eher gegeben hätte. Aber so geht der Pokal wohl an all die leidenschaftlich-sinnlichen Frauen, die mutig genug sind, den Tanz zu wagen. Entstanden in den Armenvierteln Buenos Aires Ende des 19. Jahrhunderts ist der Tango keine einstudierte Abfolge klar definierter Bewegungen, nein, man muß sich einlassen auf ein sinnliches Spiel mit sich selbst, seinem Tanzpartner und der eigenen gelebten Erotik. Man kehrt sein heimliches Inneres nach Außen und zeigt es offen. Und es erfordert die innere Größe, sich seinem Tanzpartner hinzugeben. Nur für Unwissende entsteht der Gedanke, dass sich dadurch ein Ungleichgewicht der Kräfte ergibt. Bei diesem Tanz ist 1+1 nicht 2 sondern 3. Wenn die Tänzerin sich nicht auf ihren Tanzpartner einläßt, kann er nicht führen. Nicht, dass das bei anderen Tänzen anders wäre, nur beim Tango kommt  erschwerend die Komponente des Improvisierens hinzu. Und so endet dieser Tanz oft in unschönem Gezerre, was die Magie des Tangos innerhalb eines Augenblick entschweben lässt. Tango zu tanzen heißt ihn zu leben, sein Gegenüber zu spüren, ohne Berührungsängste, eher mehr von ihm zu wollen als zu wenig aber immer mit dem nötigen Respekt. Man offenbart sein Verlangen nach fremder Haut, nach wilder Leidenschaft so hemmungslos, dass sich verklemmte Zeitgenossen verschämt abwenden. Sie können der offenen Konfrontation mit der vor ihnen knisternden Erotik nicht standhalten und fühlen sich in der Rolle des Voyeurs sichtlich unwohl. Und schon George Bernhard Shaw erkannte treffend: „Der Tango ist der vertikale Ausdruck eines horizontalen Verlangens.“ Und so wären die Kurtisanen am Ende die besseren Tangotänzerinnen, weil sie Kunst des Andeutens, ohne dabei jedoch die unsichtbare Linie zwischen Andeutung und Ausführung zu überschreiten, perfekt beherrschten.</p>
<p>Und wer jetzt Lust bekommen hat, dieses getanzte Gefühl selbst auszuprobieren: so macht man es richtig:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/v246c8wP6_0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/v246c8wP6_0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>


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		<title>Therme Vals: puristische Badewelten &#8211; oder die sinnliche Erotik nackten Gesteins</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 16:29:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
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		<category><![CDATA[featured]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Zumthor]]></category>
		<category><![CDATA[sinnliche Erlebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Therme Vals]]></category>
		<category><![CDATA[Wellness]]></category>

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		<description><![CDATA[Kitschiges Spaßbad hier, familiäres Wellenbad da und zu guter Letzt noch die überall lauernden Wellnesshotels, die sich bei genauerem Hinsehen meist als normale Hotels mit lieblosem Wellnessbereich outen. Dann doch lieber zuhause bleiben? Nein. Es gibt sie, die Orte, an denen Geist und Körper gleichermaßen inspiriert von warmen Wassern und kaltem Gestein werden. Nur eben [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Kitschiges Spaßbad hier, familiäres Wellenbad da und zu guter Letzt noch die überall lauernden Wellnesshotels, die sich bei genauerem Hinsehen meist als normale Hotels mit lieblosem Wellnessbereich outen. Dann doch lieber zuhause bleiben? Nein. Es gibt sie, die Orte, an denen Geist und Körper gleichermaßen inspiriert von warmen Wassern und kaltem Gestein werden. Nur eben um die Ecke sind sie nicht. Wer extravagante puristische Architektur in Verbindung mit wohltuender Entspannung will, muß schon ein einiges an Fahrzeit in Kauf nehmen. Belohnt wird er mit einem Meisterstück eines der größten Architekten unserer Zeit: Peter Zumthors Therme in Vals/Schweiz.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://tavola-rossa.de/wp-content/uploads/2010/02/20070415102208Therme_Vals.jpg.jpg"><img class="size-medium wp-image-724 aligncenter" title="20070415102208!Therme_Vals.jpg" src="http://tavola-rossa.de/wp-content/uploads/2010/02/20070415102208Therme_Vals.jpg-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Er hat es verstanden durch die Reduktion auf das Notwendige, das Maximale an Ausdruckskraft aus diesem grandiosen Bauwerk herauszuholen. Die Therme gliedert sich fast nahtlos in die schroffe Bergwelt der Schweizer Alpen ein und schafft so eine ästhetische Verbindung zwischen menschlichem Werk und der rauen Natur. Nichts ist hier zuviel aber auch nichts zuwenig. Das Interieur wurde mit Bedacht gewählt, der Blick des Betrachters bleibt an wenigen extravaganten Designstücken hängen und genießt die Weitenwirkung der Räume. Fast ehrfürchtig schreitet man durch die Gänge und gleitet erlöst in das mineralhaltige Wasser der Valser Quellen um sich den sinnlichen Freuden des Badens hinzugeben.</p>
<p>Peter Zumthor weiß, dass seine schroffe Therme viele Genießer aus dem In- und Ausland anzieht. So hat er ein Einsehen und hat den Reisenden auch eine adäquate Unterkunft anzubieten. Und da Baden bekanntlich hungrig macht, und  Zumthor als bekanntermaßen kompromisslos gilt, kann man sich der Küche des Hauses ohne lange zu überlegen absolut anvertrauen. Den Tisch reservieren sollte man bereits unbedingt im Voraus, exzellentes Essen gibt es hier fast ausschließlich auf Bestellung.</p>
<p>Mehr über die Therme in Vals findet man auf der Website unter: <a href="http://www.therme-vals.ch/" target="_blank">www.therme-vals.ch</a></p>


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		<title>Wie ich den König von Bayern verführte</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 12:48:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Göttinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Affäre]]></category>
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		<category><![CDATA[Ludwig I.]]></category>
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		<description><![CDATA[Als ich etwas älter wurde, ging ich noch Zigarre rauchend mit meinem grünen Papagei auf der Schulter und den zwei rassigen Windhunden an der Leine durch die Straßen von San Francisco. Es war mir wichtig immer aufzufallen; dass sich die Leute über mich die Mäuler zerissen, das scherte mich nie wirklich. Mein ganzes Leben war [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich etwas älter wurde, ging ich noch Zigarre rauchend mit meinem grünen Papagei auf der Schulter und den zwei rassigen Windhunden an der Leine durch die Straßen von San Francisco. Es war mir wichtig immer aufzufallen; dass sich die Leute über mich die Mäuler zerissen, das scherte mich nie wirklich. Mein ganzes Leben war geprägt von Skandalen, Rausschmissen und Affären. Selbst vor dem bayerischen König Ludwig I. machte ich nicht halt und verdrehte ihm gehörig den Kopf. Der alte Gockel, wenn ich noch an den denke&#8230; Ihn um den Finger zu wickeln war mir ein leichtes.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://tavola-rossa.de/wp-content/uploads/2010/02/Lola_montez-e1265459673810.jpg"><img class="size-medium wp-image-706 aligncenter" title="Lola_montez" src="http://tavola-rossa.de/wp-content/uploads/2010/02/Lola_montez-e1265459673810-277x300.jpg" alt="" width="277" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p>Mit meinen damals 25 Jahren und meiner angeborenen Schönheit gepaart mit reichlich forschem Auftreten, dauerte es nicht lange (eigentlich nur einen guten Monat) und er fraß mir förmlich aus der Hand. Blind vor Liebe bekam ich von ihm alles was ich wollte, ein Palais in der Barerstr. in München und ein Vermögen, von dem ich standesgemäß leben konnte. Selbst einen Adelstitel, &#8220;Gräfin von Landsfeld&#8221; durfte ich mich alsbald nennen. Einmal am Tag besuchte er mich und ließ seine Staatsgeschäfte Staatsgeschäfte sein. Aber ich will an dieser Stelle nicht indiskret werden. Leider mißbilligten die Münchner die Affäre zwischen Ludwig und mir, wozu zu einem großen Teil mein provozierendes Verhalten in der Öffentlichkeit beitrug. Meistens hatte ich meine Reitpeitsche unter den Arm geklemmt und ging mit meiner Dogge rauchend durch den Stadtpark. Den Bogen allerdings überspannte Ludwig dann allerdings selbst, wollte er mich doch alsbald einbürgern. Der Rest ist schnell erzählt, damit will ich Sie nicht langweilen. Schlußendlich mußte Ludwig abdanken und ich wurde, wieder einmal, aus München verbannt, das Prozedere kannte ich ja bereits nur zu gut aus der Vergangenheit. Meine Rastlosigkeit führte mich dann in den kommenden Jahren durch verschiedene europäische Länder und irgendwann wollte ich auch die neue Welt kennenlernen. In San Francisco gefiel es mir dann so gut, dass ich mich dort niederließ. Und bei meinen Spaziergängen durch die Straßen der Stadt mußte ich noch lange an ihn denken, an unsere verliebten Treffen und die zerwühlten Bettlaken. Wer ich bin? Das wagen Sie nicht wirklich zu fragen, wo ich mir immer soviel Mühe gegeben habe, aufzufallen: Lola Montez ist mein Name, die fesche Lola.  Ludwig war, als sein Verstand wieder die Überhand hatte, nach dieser Zeit nicht mehr gut auf mich zu sprechen, einmal soll er sogar gesagt haben:&#8221;Welch ein Unglück, daß ich gerade an solch ein Weibsbild gerathen mußte. Während sie mir Liebe heuchelte, wollte sie nur Geld von mir; sie hat mich um zwei kostbare Dinge gebracht: um eine poetische Illusion und um meinen Thron.&#8221; Aber ein Brief von mir hat ihn schnell wieder besänfigt. Und wie man sich jetzt einen König angelt? Na, jetzt werden Sie aber indiskret!</p>
<p>Fast hätte ich es vergessen, mein Liebesnest gibt es heute noch: <a href="http://www.lola-montez.com/" target="_blank">www.lola-montez.com</a></p>


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		<title>&#8220;Das Flüstern einer schönen Frau hört man weiter als den lautesten Ruf der Pflicht.&#8221;</title>
		<link>http://tavola-rossa.de/das-flustern-einer-schonen-frau-hort-man-weiter-als-den-lautesten-ruf-der-pflicht/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 20:20:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lela</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Das Flüstern einer schönen Frau hört man weiter als den lautesten Ruf der Pflicht&#8221; sagte einst Pablo Picasso. Seine Kreativität und sein Genie waren dem grandiosen spanischen Maler bereits in die Wiege gelegt, seine Inspiration zu immer neuen Kunstwerken jedoch holte er sich meist über seine zahlreichen Liebschaften und seine Leidenschaft zu Frauen, die ihm [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Das Flüstern einer schönen Frau hört man weiter als den lautesten Ruf der Pflicht&#8221; sagte einst Pablo Picasso. Seine Kreativität und sein Genie waren dem grandiosen spanischen Maler bereits in die Wiege gelegt, seine Inspiration zu immer neuen Kunstwerken jedoch holte er sich meist über seine zahlreichen Liebschaften und seine Leidenschaft zu Frauen, die ihm Musen waren und ihm reihenweise bis zur Selbstaufgabe verfielen.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-680   alignleft" title="picasso-01" src="http://tavola-rossa.de/wp-content/uploads/2010/01/picasso-011-300x240.jpg" alt="picasso-01" width="300" height="240" /></p>
<p style="text-align: center;">
<ul><strong><span style="font-family: Arial;">Pablo Picasso</span></strong><br />
<em><span style="font-family: Arial;">Rafael y la Fornarina. XXIII: solos, abrazados en el suelo</span></em><br />
<span style="font-family: Arial;">Mougins, 8 de septiembre de 1968 [III]</span><br />
<span style="font-family: Arial;">Aguafuerte sobre matriz de cobre, tirado sobre papel</span><br />
<span style="font-family: Arial;">14,8 x 20,9 cm</span><br />
<span style="font-family: Arial;">Museu Picasso, Barcelona</span><br />
<span style="font-family: Arial;">© Museu Picasso, Barcelona 2009. Foto: Gasull Fotografia</span><br />
<span style="font-family: Arial;">© Sucesión Pablo Picasso, VEGAP, Madrid 2009</span></ul>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Seine Zeichnungen sind heute in Barcelona im Picasso Museum ausgestellt. Noch bis zum 14.02.2010 läuft dort die Sonderausstellung <strong>&#8220;Secret Images&#8221; &#8211; Picasso and japanes erotic prints</strong>. Einige von Picassos Werken wurden für die Ausstellung ausgewählt um einen Diskurs beim Betrachter zwischen östlichem und westlichem Verständnis von Erotik hervorzurufen.</p>
<p>Dabei sind auch einige erstmals ausgestellte seltene shunga oder auch makura-e or warai-e Zeichnungen aus Japan zu sehen.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-674 alignleft" title="picasso-02" src="http://tavola-rossa.de/wp-content/uploads/2010/01/picasso-02-300x195.jpg" alt="picasso-02" width="300" height="195" /></p>
<ul><strong><span style="font-family: Arial;">Atribuido a Katsukawa Shuncho</span></strong><br />
<em><span style="font-family: Arial;">Escena erótica </span></em><br />
<span style="font-family: Arial;">c. 1789-1801</span><br />
<span style="font-family: Arial;">Grabado xilográfico y tinta de impresión</span><br />
<span style="font-family: Arial;">21,6 x 33 cm</span><br />
<span style="font-family: Arial;">Colección particular</span><br />
<span style="font-family: Arial;">© Colección particular. Foto: Gasull Fotografia</span></ul>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Den Link zum Museum findet man hier: <a href="http://www.bcn.cat/museupicasso/en" target="_blank">Picasso Museum Barcelona</a></p>
<p style="text-align: left;">Mit freundlicher Genehmigung des Museums.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;">


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		<title>Die Memoiren der Fanny Hill</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 12:20:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[Édouard-Henri Avril]]></category>
		<category><![CDATA[Fanny Hill]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>
		<category><![CDATA[John Cleland]]></category>
		<category><![CDATA[Memoiren]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Avril]]></category>

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		<description><![CDATA[Fast jeder kennt den Briefroman &#8220;Die Memoiren der Fanny Hill&#8221; von John Cleland aus dem Jahr 1749. Der Aufschrei der anglikanischen Kirche war nach der Bucherscheinung natürlich mehr als nur laut. Das Buch wurde wegen Verstosses gegen die guten Sitten und wegen Religionsbeleidigung daraufhin in Großbritannien, USA und Australien verboten. In Deutschland darf es erst [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast jeder kennt den Briefroman &#8220;Die Memoiren der Fanny Hill&#8221; von John Cleland aus dem Jahr 1749. Der Aufschrei der anglikanischen Kirche war nach der Bucherscheinung natürlich mehr als nur laut. Das Buch wurde wegen Verstosses gegen die guten Sitten und wegen Religionsbeleidigung daraufhin in Großbritannien, USA und Australien verboten. In Deutschland darf es erst seit 1969 wieder frei verkauft werden. Spannender fast noch als das Buch sind die Illustrationen, denn der Mensch als Augentier sieht oft besser als er denkt und das Kopfkino macht sich beim Anblick der erotischen Bilder fast von allein selbstständig.</p>
<p>Kein Geringerer als Paul Avril mit bürgerlichem Namen Édouard-Henri Avril übernahm die Illustration des Buches. Und hier nun endlich ein paar sehr gelungene Bilder aus dem Buch:</p>

<a href='http://tavola-rossa.de/die-memoiren-der-fanny-hill/paul-avril-01/' title='paul-avril-01'><img width="150" height="150" src="http://tavola-rossa.de/wp-content/uploads/2009/12/paul-avril-01-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="paul-avril-01" /></a>
<a href='http://tavola-rossa.de/die-memoiren-der-fanny-hill/paul-avril-02/' title='paul-avril-02'><img width="150" height="150" src="http://tavola-rossa.de/wp-content/uploads/2009/12/paul-avril-02-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="paul-avril-02" /></a>
<a href='http://tavola-rossa.de/die-memoiren-der-fanny-hill/paul-avril-03/' title='paul-avril-03'><img width="150" height="150" src="http://tavola-rossa.de/wp-content/uploads/2009/12/paul-avril-03-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="" title="paul-avril-03" /></a>



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		<title>Coco Chanel, Kurtisane, Schneiderin, Modeschöpferin</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 22:21:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Coco Chanel]]></category>
		<category><![CDATA[Kurtisane]]></category>
		<category><![CDATA[Modeschöpferin]]></category>
		<category><![CDATA[Schneiderin]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Audrey Tautou als Schauspielerin auf der Leinwand zu sehen ist, kommen grandiose Filme wie &#8220;Die fabelhafte Welt der Amelie&#8221; in die Kinos. Dieser Tage spielt sie im Film &#8220;Coco Chanel. Der Beginn einer Leidenschaft&#8221; keine andere als die berühmte Modeschöpferin, deren zeitlos-elegante Kostüme die Damenmode nachhaltig beeinflußt haben.
Coco Chanel, deren eigentlicher Name Gabrielle Chanel [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Audrey Tautou als Schauspielerin auf der Leinwand zu sehen ist, kommen grandiose Filme wie &#8220;Die fabelhafte Welt der Amelie&#8221; in die Kinos. Dieser Tage spielt sie im Film &#8220;Coco Chanel. Der Beginn einer Leidenschaft&#8221; keine andere als die berühmte Modeschöpferin, deren zeitlos-elegante Kostüme die Damenmode nachhaltig beeinflußt haben.</p>
<p>Coco Chanel, deren eigentlicher Name Gabrielle Chanel war, kam als Tochter eines umtriebigen Straßenhändlers in Frankreich 1883 auf die Welt. Ihre Mutter starb, als sie 12 Jahre alt war, der Vater steckte daraufhin die Kinder ins Waisenhaus. Dort lernte sie zu nähen und schlug sich nach ihrem Waisenhausaufenthalt als Näherin in der Provinz durch.</p>
<p>Als 20 Jährige trat sie wenig erfolgreich im &#8220;Rotonde&#8221; in Moulins auf, allerdings hatte sie nur wenig Stimme. Ihr Spitzname &#8220;Coco&#8221; rührt wahrscheinlich von einem der Lieder, die sie dort vortrug. Ihre vermögenden Liebhaber, die dann folgten, finanzierten der begabten Coco ein erstes Hutatelier in Paris und später ihr erstes eigenes Modehaus. Coco verstand es, mit ihrer Leidenschaft für die Schneiderkunst und einer für die damalige Zeit revolutionären schlichten Eleganz das ihr zur Verfügung gestellte Vermögen in kurzer Zeit zu Vervielfachen und eine der erfolgreichsten Modemarken der Welt zu etablieren. Berühmte Künstler, Staatsmänner und Adlige gingen bei ihr ein und aus, mit einigen hatte sie Affären und Liebschaften. Geheiratet hat sie jedoch nie.</p>
<p>Wer das bewegte Leben der Modeschöpferin sehen will, sollte dieser Tage einen Kinobesuch einplanen, natürlich angemessen gekleidet&#8230;</p>


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		<title>intelligente Kurtisanen und Mätressen sind gefährlich</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 15:57:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lela</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erotik]]></category>
		<category><![CDATA[August der Starke]]></category>
		<category><![CDATA[Burg Stolpen]]></category>
		<category><![CDATA[Gräfin Cosel]]></category>
		<category><![CDATA[Kurtisane]]></category>
		<category><![CDATA[Mätresse]]></category>

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		<description><![CDATA[das beste Beispiel dafür liefert die Geschichte der Gräfin Cosel, die eigentlich Anna Constantia von Brockdorff hieß und 1680 auf dem holsteinischen Gut Depenau geboren wurde. Sie erhielt dort ein ungewöhnlich umfassende Ausbildung für ein Mädchen ihrer Zeit. Sie sprach mehrere Sprachen fließend und wurde in Mathematik unterrichtet. Ungestüm wie sie war, liebte sie die [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>das beste Beispiel dafür liefert die Geschichte der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Constantia_von_Cosel" target="_blank">Gräfin Cosel</a>, die eigentlich Anna Constantia von Brockdorff hieß und 1680 auf dem holsteinischen Gut Depenau geboren wurde. Sie erhielt dort ein ungewöhnlich umfassende Ausbildung für ein Mädchen ihrer Zeit. Sie sprach mehrere Sprachen fließend und wurde in Mathematik unterrichtet. Ungestüm wie sie war, liebte sie die Jagd und ritt im Damen- und Herrensattel. Um ihr etwas mehr Schliff zukommen zu lassen, wurde sie auf Schloß Gottdorf nach Schleswig geschickt, um dort als Hoffräulein der Tochter des Hauses zu dienen. Leider wurde sie dort unversehens schwanger und natürlich sofort wieder ins elterliche Gut Depenach zurückgesandt.</p>
<div id="attachment_618" class="wp-caption aligncenter" style="width: 248px"><img class="size-medium wp-image-618" title="476px-Stolpen-Cosel.JPG" src="http://tavola-rossa.de/wp-content/uploads/2009/08/476px-Stolpen-Cosel.JPG-238x300.jpg" alt="Gräfin Cosel Mätresse August des Starken" width="238" height="300" /><p class="wp-caption-text">Gräfin Cosel Mätresse August des Starken</p></div>
<p>Später heiratet sie den Geheimrat von Hoym, den sie an den sächsischen Hof begleitet. Auf einem der pompösen Bälle begegnet sie dem Kurfürsten, <strong>August dem Starken</strong>, der sofort von ihr fasziniert ist und sie ab sofort umwirbt. Ihr Mann wird von ihm deshalb immer öfter in die Provinz geschickt&#8230; kurze Zeit später folgt die Scheidung, einem Mätressenleben an Augusts Seite steht nun nichts mehr im Weg. Augusts eigentliche Frau, Christine Eberhardine von Brandenburg-Bayreuth hatte sich schon längst vom höfischen Leben zurückgezogen. Eine glanzvolle Zeit als <strong>Mätresse</strong> und <strong>Kurtisane</strong> wartete auf Anna Constantia.</p>
<p>Doch sie machte sich schnell Feinde. Unregelmäßigkeiten bei finanziellen Dingen wurden von ihr aufgedeckt. Ihre Beeinflussungen von Augusts Polenpolitik wurden zunehmend kritisch gesehen. Ein schriftlich von August abgegebenes Eheversprechen an die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Constantia_von_Cosel" target="_blank">Gräfin Cosel</a> wurde ihm zunehmend gefährlich und das Wissen um Politik und Staatsgeheimnisse der Gräfin Cosel wurden zu groß.</p>
<div id="attachment_617" class="wp-caption aligncenter" style="width: 183px"><img class="size-medium wp-image-617" title="347px-CoselTurm" src="http://tavola-rossa.de/wp-content/uploads/2009/08/347px-CoselTurm-173x300.jpg" alt="Burg Stolpen - Coselturm" width="173" height="300" /><p class="wp-caption-text">Burg Stolpen - Coselturm</p></div>
<p>Weihnachten 1716 wurde die <strong>Mätresse</strong> auf die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Stolpen" target="_blank">Burg Stolpen</a> gebracht, die von nun an ihre neue Heimat und gleichzeitig ihr Gefängnis werden sollte. Sie starb, 85jährig auf der Burg nach 49 Jahre dauernder Gefangenschaft im Coselturm auf der Burg.</p>


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